Open Mind auf der AMB: Mit hyperMill in den Arbeitsraum

Vom 18. bis 22. September 2018 ist die AMB wieder das europäische Zentrum der Metallbearbeitung. Durch die neue Halle 10 hat die Messe Stuttgart die Ausstellungbereiche neu geordnet. Erstmals befindet sich deshalb der Bereich Software & Engineering in Halle 2. Die Open Mind Technologies AG präsentiert dort am Stand 2B20 ihre aktuelle Version der CAD/CAM-Suite hyperMILL. Der Schwerpunkt des Messeauftritts liegt auf dem Performance-Paket hyperMILL Maxx Machining.

Open Mind hyperMILL Maxx Machining

Die Bearbeitungssimulation unter anderem der Maxx Machining-Funktionen kann auf der AMB als virtuelle Realität erlebt werden (Bild: Open Mind)

hyperMILL Maxx Machining umfasst innovative Verfahren zum Schruppen, Schlichten und Bohren. Für eines davon hat Open Mind sogar an der Entwicklung des entsprechenden Werkzeugs mitgewirkt: das 5-Achs-tangentiale Ebenenschlichten mit dem konischen Tonnenfräser, bei dem große Radien entsprechend weite Bahnabstände erlauben. Auch bei den 5-Achs-Schruppstrategien zeigt Open Mind eine Innovation: Das 5-Achs-trochoidale Schruppen ist eine Bearbeitungsstrategie, um gekrümmte Flächen werkzeugschonend und zugleich schnell zu fräsen. Open Mind gibt auf der AMB erste Einblicke in kommende Erweiterungen des Performance-Pakets. So wird hyperMILL Maxx Machining zukünftig im 3D-optimierten Schruppen und für das Drehen verfügbar sein. Für Eckenverrundungen steht die 5-Achs-Tangentialbearbeitung zur Verfügung. Diese Funktion gewährleistet eine einfache Programmierung von Radien an Flächenbegrenzungen.

VR in hyperMILL: Mittendrin statt außen vor

Die hochentwickelten Simulationsfunktionen von hyperMILL machen ein besonderes Erlebnis am Open Mind-Messestand möglich: An einer Virtual-Reality-Station können Besucher mit einer 3D-Maschinensimulation in den Bearbeitungsraum eintauchen. Aus jeder beliebigen Perspektive sieht man hier Aufspannung, Halter, Werkzeuge, Werkzeugwege und die Abtragsimulation. Komplexe Abläufe werden in der virtuellen Bearbeitung erfahrbar. Verdeckte Abläufe werden sichtbar, Kollisionsgefahren besser erkennbar. Selbst die Bearbeitung in tiefen Kavitäten kann man von Nahem genau betrachten.

Für mich hört sich das nach einem guten Grund für den AMB-Besuch an. Ich finde es spannend, welche Innovationen in einem vermeintlich schon lang durchentwickelten Bereich wie dem Fräsen noch möglich sind. Open Mind ist hier an der vordersten Front der Entwicklung, ein Besuch lohnt sich offensichtlich.

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