Deutschlands Konstrukteure: SolidLine sucht die verrücktesten Ideen

Konstrukteure sind tief in ihrem Herzen oft Fans von Daniel Düsentrieb – der geniale Erfinder aus Entenhausen interessierte sich noch nie für die Meinung eines Controllers und musste seine Ideen auch nie vor einem solchen rechtfertigen. Einmal frei von allen Zwängen eine irre Idee durchzuarbeiten und zu konstruieren – das bleibt im Arbeitsalltag oft auf der Stecke. SolidLine will dagegen etwas tun und lobt einen Wettbewerb um die verrückteste Konstruktion aus, die in SolidWorks modelliert wurde. Ziel des Wettbewerbs „Deutschlands Konstrukteure“ ist es, die innovativsten, außergewöhnlichsten und verrücktesten, mit SolidWorks entwickelten Konstruktionen Deutschlands zu finden.

Wettbewerb Deutschlands Konstrukteure

Der erste Preis: Eine Teilnahme an der SolidWorksd World in Dallas (Alle Bilder: SoliedLine).

Deutschlands Konstrukteure genießen Weltruf. Und das zu Recht, wie ein Blick auf die schier endlose Liste deutscher Erfindungen beweist. Da ist nicht nur das Auto und der Dieselmotor zu finden, nicht nur die erste Lokomotive der Welt, sondern auch das Tonbandgerät, der Dynamo, die Straßenbahn, die Zündkerze und die Kleinbildkamera. Aber auch kleine, irre Ideen wie der „Muckabätscher“, zu Deutsch Fliegenklatscher, der in seiner heutigen Form aus Kunststoff 1953 vom Stuttgarter Erfinder Erich Schumm zum Patent (CH 324403A) angemeldet wurde. Man kann sich heute gar nicht mehr vorstellen, dass ein solches Allerweltsteil erst erfunden werden musste – aber der Erfolg gab Schumm recht – seine Idee ist heute in fast jedem Haushalt zu finden.

Solche Ideen sucht SolidLine in seinem Wettbewerb „Deutschlands Konstrukteure.“ Einzige Bedingung: Das Projekt muss in SolidWorks konstruiert werden. Teilnahmeberechtigt sind Unternehmen und Privatpersonen mit Sitz bzw. wohnhaft in Deutschland. Das Gewinnerprojekt beziehungsweise sein Konstrukteur oder seine Konstrukteurin fliegt im Januar 2019 nach Dallas, Texas zur SolidWorks World, dem größten Treffen der Konstrukteurs-Szene und SolidWorks-Community weltweit.

Teilnahmezeitraum ist der 13. August 2018 bis einschließlich 18. November 2018. Hier das Procedere, wie es SolidLine auf der Website zum Wettbewerb beschreibt:

Um am Wettbewerb teilzunehmen, posten Sie Ihr mit SOLIDWORKS konstruiertes Projekt in Ihrem Facebook-Feed mit dem Hashtag #DeutschlandsKonstrukteure und markieren Sie SolidLine in Ihrem Beitrag mit @SolidLineAG. Stellen Sie uns in Ihrem Beitrag Ihr Projekt vor. Erklären Sie uns, warum Ihr Projekt besonders außergewöhnlich, verrückt oder innovativ ist. Überzeugen Sie die Jury und die Facebook-Community, um zu gewinnen. Am besten funktioniert das mit aussagekräftigen Bildern, Animationen und Videos.

SolidLine Deutschlands Konstrukteure

So geht’s: Auf Facebook posten, Likes sammeln und gewinnen.

Bei der Präsentation des Projektes ist prinzipiell alles erlaubt, was nicht gegen Rechte Dritter oder geltende Gesetze verstößt. Jedoch sollte der Beitrag zur Teilnahme mindestens folgende Bestandteile enthalten:

  • Projektbezeichnung – ein kurzer aussagekräftiger Name
  • Projektbeschreibung (mindestens 200 Zeichen bzw. ca. vier Sätze) – Was ist außergewöhnlich an dem Projekt?
  • Mindestens 1 Screenshot des CAD-Modells in der SOLIDWORKS Benutzeroberfläche
  • Mindestens 1 Rendering der Konstruktion (wenn vorhanden, sehr gern auch Bilder/Videos des Prototyps bzw. “fertigen” Produkts)

Durch die Verlinkung unserer Facebook-Seite (@SolidLineAG) und der Verwendung des Wettbewerbs-Hashtags (#DeutschlandsKonstrukteure) werden wir auf Ihre Teilnahme aufmerksam. Wir teilen Ihren Beitrag auf unserer Facebook-Seite und veröffentlichen Ihr Projekt auf unserer Webseite http://www.deutschlands-konstrukteure.de.

Alternativ können Sie die Bestandteile zur Teilnahme an dem Wettbewerb per E-Mail an kontakt@deutschlands-konstrukteure.de senden. Diese werden anschließend ebenfalls durch uns auf unserer Facebook-Seite und unserer Webseite www.deutschlands-konstrukteure.de veröffentlicht.

Erich Schumm hatte an seinem Lebensende übrigens über 1.000 Patente inne, auf der Liste seiner Erfindungen stehen unter anderem auch der Esbit-Brennstoff und der Handtuchautomat und er gründete den ersten deutschen Hörbuchverlag. Beim Wettbewerb „Deutschlands Konstrukteure“ hätte er sicher gute Chancen gehabt..

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