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KeyVR: Inneo präsentiert einfach bedienbare VR-Experience

Luxion, das Unternehmen hinter dem Rendersystem KeyShot, präsentiert KeyVR, eine System für die Erzeugung von VR-Experiences aus Keyshot-Szenen. Mit KeyVR lassen sich mit wenigen Klicks immersive, voll interaktive Virtual Reality (VR)-Anwendungen bzw. -Experiences erzeugen, in denen sich der Betrachter frei bewegen und mit Objekten interagieren kann. Ich hatte schon letztes Jahr bei der von Inneo veranstalteten Keyshot World Gelegenheit, eine Vorversion von KeyVR zu testen. Schon damals war die Realitätsnähe beeindruckend. In Deutschland werden KeyVR wie Keyshot von Inneo vertrieben.

Luxion KeyVR
Mit KeyVR lassen sich aus Keyshot-Szenarien sehr einfach interaktive VR-Experiences erstellen (Bild: Inneo).

Mit Keyshot lassen sich sehr einfach realistische Ansichten von 3D-Objekten erzeugen. Die Software wird oft genutzt, um Produkte schon in der Entstehungsphase realistisch zu visualisieren. Diese Bilder und Animationen zeigen auf Basis von 3D-CAD-Daten das Produkt in einer realistischen Umgebung. Bisher waren diese Ansichten und Animationen jedoch relativ statisch und nicht interaktiv. Mit Hilfe der VR-Technologie und KeyVR lassen sich nun die in Keyshot generierten Szenen dreidimensional und interaktiv erleben.

Bisher war die Erstellung solcher VR-Experiences relativ komplex und mit Programmierung verbunden. Analog zu der einfachen Bedienung, mit der Keyshot den Renderingbereich revolutioniert hat, bietet Luxion mit KeyVR eine „Ein-Klick-Lösung“. Aus bestehenden Keyshot-Szenarien lassen sich mit einem Klick VR-Szenarien erzeugen, in denen der Benutzer sich frei bewegen, rennen und an andere Orte teleportieren kann. In der Lusion-Engine ist eine realistische Physik integriert, so dass z.B. Objekte nach dem Loslassen nach unten fallen und sich auch ansonsten realistisch verhalten.

KeyVR bietet realistische Physik für realitätsnahe VR-Experiences

Damit bietet KeyVR eine Lösung, mit geringstmöglichem Aufwand von anschaulichen Visualisierungen zu echten interaktiven Produktvisualisierungen zu kommen. In VR-Experiences lassen sich Fehler im Produkt ebenso aufdecken wie Probleme in der Produktion. Produkte lassen sich virtuell benutzen und relistisch betrachten.

KeyVR baut auf der Keyshot-Architektur auf und ergänzt so die Visualisierungslösung perfekt. Mit Hilfe einer Oculus Rift- oder HTC Vive-Brille können die Experiences auf jedem VR-fähigen Rechner abgespielt werden. Bei der Lösung handelt es sich um eine eigenständige Software, Keyshot wird jedoch zur Erzeugung der 3D-Szenen benötigt. KeyVR verarbeitet Keyshot-Daten im .bip- oder .ksp-Format oder lässt sich direkt aus Keyshot heraus starten.

Inneo vertreibt KeyVR ab sofort. Für weitere Infos zu Keyshot und KeyVR empfehle ich einen Besuch der KeyShot-Konferenz von Inneo am 03. Juli 2019 in der Filharmonie Filderstadt d. Erwartet werden über 400 Teilnehmer aus Industrie.

 

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