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Das Metaversum: Nur Zeitvertreib oder Zuhause für den digitalen Zwilling? (Serie)

Das Metaversum oder die Metaversen sind ins Bewusstsein gerückt, seit Mark Zuckerberg im Oktober 2021 seine Pläne zur Erschaffung eines Metaversums bekanntgab und gleich sein Unternehmen in Meta umbenannte. Mancher erinnert sich noch an Second Life, das zwischen 2003 und 2009 einen großen Hype erfuhr. Vor allem in den ersten Jahren stürzten sich Firmen wie Adidas, Daimler, Vodafone oder Dell übertrafen sich mit eindrucksvollen Bauten und Angeboten. Die Ernüchterung folgte schnell, die taz schrieb schon im Jahr 2008 von der laufenden Pleitewelle in der virtuellen Welt.

Mark Zuckerberg Metaverse
Mark Zuckerberg – hier bei der FCS 2019 – brachte das Metaversum in den Fokus der Öffentlichkeit (Bild: Facebook).

Nun lebt die Idee einer virtuellen Parallelwelt namens Metaversum wieder auf – und zwar nicht nur in den Plänen von Facebook beziehungsweise Meta, sondern auch im Bereich der Unternehmensdigitalisierung, beispielsweise in einer Kooperation von Siemens und Nvidia. Diese Kooperation bringt den digitalen Zwilling in eine Umwelt, die es für eine wirklich realistische Simulation braucht.  Was soll das Metaversum bringen – wieder ein Hype oder doch eine Idee, die erst die passenden Umweltbedingungen brauchte, um Sinn zu haben? Auf den folgenden Seiten erkläre ich Metaversen, beleuchte verschiedene Aspekte und praktische Anwendungen des Metaversums – oder der Metaversen?

Der Artikel ist sehr lang und der besseren Lesbarkeit halber auf fünf Seiten aufgeteilt:

Metaversum I: Eine Wette auf die Zukunft mit realem Unterbau

Metaversum II: Was ist denn überhaupt ein Metaversum?

Metaversum III: Wo stehen wir heute – und wozu stehen wir da?

Metaversum IV: Arbeiten in Virtuellen Welten

Metaversum V: Fazit

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