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SolidWorks World Tag 1: News

Am ersten Tag der SolidWorks World in Orlando zeigte CEO Bertrand Sicot mit Mechanical Conceptual die erste auf der Dassault-3DExperience basierende SolidWorks-Applikation und ein neues Portal, das die vielfältigen Onlineaktivitäten des Herstellers und seiner Anwender zusammenfasst.

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Die Keynote Session des ersten Tages der weltweiten Anwenderkonferenz ist traditionell den Neuheiten vorbehalten. Bertrand Sicot konnte im Großen Saal des Kongresszentrums des Swan and Dolphin-Hotels in Orlando, Florida, 4.500 Besucher begrüßen – ein Viertel weniger als im Vorjahr, was damit zusammenhängen dürfte, dass Florida – vor allem im Vergleich zu Kalifornien, wo die letzte Veranstaltung stattfand – relativ wenig Industrie hat. Die begleitende Ausstellung war mit etwa 100 Partnern wiederum gut bestückt. Die erste wichtige Botschaft Sicots war, dass SolidWorks die Marke von zwei Millionen Anwendern geknackt hat – die Einmillionenmarke wurde erst vor vier Jahren erreicht.

Mit My.SolidWorks.com stellt das Unternehmen ein Portal vor, auf dem die breite Palette von Onlineangeboten, darunter Foren, das Firmen- und das Education Blog, der Twitter- und der Youtubechannel sowie die Artikel der Onlinehilfe an einer zentralen Stelle zusammengeführt werden. Weitere Inhalte wie die Knowledge Base und 3D Content Central sollen in Kürze folgen.

SolidWorks Mechanical Conceptual Design ist die erste Ausprägung der kommenden Generation von SolidWorks-Produkten auf Basis der 3DExperience genannten Dassault-Technologie. Conceptual Design ist eine Online-Anwendung, die die Rechenpower der Dassault-Server ausnutzt. In der einfach gehaltenen Benutzeroberfläche lassen sich sehr schnell Konzeptmodelle erstellen, zunächst zweidimensional, aber im zweiten Schritt – durch einfaches Ziehen – auch dreidimensional. So sollen Konzepte und Ideen schnell ausprobiert und niedergelegt werden. Eine automatische Speicherung von Zwischenständen ermöglicht es, auf frühere Stände zurückzugreifen und von dort aus in einem neuen „Zweigmodell“ weiterzuarbeiten. So wird der typische Trial-and-Error-Prozess der Ideenfindung sehr schön abgebildet. Der für die Region Zentraleuropa zuständige Country Manager Uwe Burk erläuterte, dass die Rechenkraft der Cloud dazu genutzt wird, das Modell, das in Conceptual Design ohne Rücksicht auf eine Struktur erstellt wurde, in eine Baugruppe und Einzelteildateien umzuwandeln. Eine große Datenbank, die ebenfalls in der Cloud liegt, ermöglicht es der Software dabei, die Konstruktionsabsicht, und den Zweck von Bauteilen zu verstehen und entsprechend in SolidWorks-Modelle inklusive sinnvoller Zwangsbedingungen umzusetzen. Zudem lassen sich Lasten aufbringen, auf deren Basis im Hintergrund eine Simulation abläuft, so dass die Software beispielsweise einem Hebel automatisch eine sinnvolle Dicke zuweisen kann. So hilft Conceptual Design dabei, Ideen umzusetzen und am Ende der Ideenfindung in ein SolidWorks-Modell umzusetzen. Funktionen zur Zusammenarbeit wie Sharen des „Ideenmodells“ und Kommentare ermöglichen es, Konzepte im Team zu entwickeln und Meinungen dazu einzuholen. Conceptual Design wird ab Mai mit einer Reihe von Kunden – darunter fünf aus Central Europe –getestet und soll im Oktober allgemein verfügbar sein.

Einen Einblick in eines der verrücktesten Projekte der letzten Zeit boten zum Ende der General Session zwei Ingenieure von Sage Cheshire, die für Felix Baumgartners „Sprung aus dem Weltraum“ die Ballonkapsel entwickelt und Baumgartners Raumanzug an die Erfordernisse des Projekts angepasst hatten. Die Entwicklung wurde mit SolidWorks durchgeführt.

 

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