Formnext: Additive Works Amphyon 2018 mit adaptiver Vernetzung

Kaum ist die AMB vorbei, geht es schon weiter mit der Formnext. Und auch bei Additive Works geht es Schlag auf Schlag. Erst im Juni habe ich über das neue Modul zur automatischen Erzeugung von Stützstrukturen für das Laserschmelzverfahren berichtet, nun gibt es News im Bereich der Vernetzung. Additive Works, wird die neueste Version seiner eine simulationsbasierten Prozesssoftware für das pulverbettbasierte Laserstrahlschmelzens (LBM) namens Amphyon auf der formnext vom 13.-16. November in Frankfurt präsentieren (Stand 3.1-G51).

Additive Works Amphyon

Das FEM-Netz in Additive Works Amphyon adaptiert sich jertzt an die Geometrie des Bauteils (Bild: Additive Works)

Amphyon unterstützt Ingenieure bereits seit mehreren Jahren bei der Optimierung der Aufbaurichtung von Anwendungen für die additive Fertigung und der Simulation des Aufbauprozesses sowie der Erstellung von angepassten Geometrien, welche den prozessbedingten Bauteilverzug kompensieren. Das neue Support Modul von Amphyon ergänzt die Lösung um die Möglichkeit der simulationsbasierten und automatischen Erzeugung optimierter, an die Lasten des Aufbauprozesses angepasster Stützstrukturen und stellt damit einen stabilen Prozess sowie minimalen Nachbearbeitungsaufwand sicher. Dadurch ebnet die neue Version den Weg für einen simulationsgetriebenen Arbeitsablauf, der nicht nur Material einspart, sondern auch Maschinenkapazitäten freisetzt sowie Zeit bei der bisher manuellen Prozessvorbereitung einspart.

Nach dem Datenimport – üblicherweise im STL-Format – wird das Modell für die FEM-Simulation des Aufbauprozesses, aus der wiederum unter anderem die Daten für die Erzeugung der Stützstrukturen gewonnen werden, vernetzt. Wurden dabei bisher gleich große Netzelemente verwendet, ermöglicht das Release 2018 nun auch eine adaptive Vernetzung. Das bedeutet, dass gleichförmige Bereiche mit größeren Elementen, kleinteilige Bereiche dagegen mit kleineren Elementen vernetzt werden. Das Spart beim Berechnen von Bereichen, die für die Simulation weniger interessant sind, viel Zeit gespart wird und die Ergebnisse in den wichtigen Bereichen umso detaillierter werden. Zudem lassen sich größere und komplexere Komponenten berechnen und bei der Entwicklung von Modellen für das Laserstrahlschmelzen in der additiven Fertigung sehr viel Zeit einsparen. Darüber hinaus sind Nutzer der 2018er Version nun in der Lage, Schichtdaten zu exportieren.

Am Stand von Additive Works können die Besucher Live-Vorführungen erleben und haben die Möglichkeit, sich einen Eindruck der neuen Version aus erster Hand zu verschaffen. Die Experten des Unternehmens geben Einblicke in die neuen Funktionen und Möglichkeiten der Software, zeigen, wie Modelle vorbereitet werden und liefern Antworten auf Fragen rund um das Thema AM und LBM.

„Wir freuen uns sehr darauf, das neue Release unserer „First-Time-Right“ Lösung für die additive Fertigung auf der formnext in Frankfurt zu präsentieren. Die neue Version stellt eine signifikante Verbesserung für die Anwender von Amphyon dar, da sie nun Berechnungen von größeren und komplexeren Modellen durchführen und von einem insgesamt verbesserten simulationsgetriebenen Arbeitsablauf profitieren können. Die neuen Funktionen, wie die automatische Erzeugung von Stützstrukturen, adaptive Vernetzung und die Exportmöglichkeit für Schichtdaten, werden zu enormen Zeiteinsparungen führen“, sagte Dr. rer. Nat. Nils Keller, Co-Founder & CEO bei Additive Works.

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