3D-Systems: Vernetzung von 3D-Druckern mit PTC ThingWorx

Das Thema 3D-Druck kommt in der Serienfertigung an. Damit sehen sich an die Hersteller der Geräte völlig neuen Anforderungen gegenüber, die im althergebrachten Schwerpunkt Rapid Prototyping noch keine Rolle spielten. Dazu müssen 3D-Drucker intelligenter, kommunikativer und vor allem vernetzt werden. Kommt Ihnen die Aufzählung bekannt vor? Genau, IoT. Folgerichtig hat sich 3D-Druckerhersteller 3D Systems mit PTC zusammengetan, um mit Hilfe der ThingWorx-Technologie genau diese Intelligenz und Vernetzung in die eigenen Drucker implementieren zu können.

3D-Drucker von 3D Systems mitz ThingWorx

Die 3D-Drucker von 3D Systems werden mit PTC ThingWorx kommunikativ und intelligent (alle Bilder 3D Systems).

Mit Hilfe der ThingWorx-Plattform, die in die Drucker integriert wird, lassen sich Daten wie der Materialstatus und der aktuelle Auftragsstatus von außen abfragen und beispielsweise in Echtzeit-Dashboards visualisieren. Das ist notwendig, wenn es in der Serienfertigung nicht mehr um einzelne 3D-Drucker geht, sondern um einen ganzen Park dieser Geräte, der zentral überwacht werden soll. 3D Systems plant, seine 3D-Drucker mithilfe der ThingWorx Plattform um Remote Services zu erweitern, um so die Verfügbarkeit und Produktivität der Drucker zu maximieren.

Der Datenfluss geht auch in Richtung des Herstellers: 3D Systems erhält Informationen über die Service-Anforderungen der Drucker, so dass Ferndiagnosen und in bestimmten Fällen auch Fernwartungen möglich sind. Diese beschleunigten Reparaturprozesse sorgen für eine weitere Steigerung der Geräteproduktivität.

„Wir sind überzeugt, dass wir mit den Funktionalitäten der ThingWorx Technologie die Verfügbarkeitsanforderungen aus Produktionsumgebungen erfüllen können“, sagt Carol Zampell, Vice President, Software bei 3D Systems. „Durch die bessere Ressourcennutzung, das bessere Geschäftsverständnis und den Produktivitätszuwachs erzielen unsere Kunden klare Wettbewerbsvorteile.“

Flächenrückführung in Geomagic

Die Serienfertigung erfordert neue Fähigkeiten in den 3D-Druckern

3D Systems hatte letzten September die Integration des 3D Sprint SDKs mit PTC Creo angekündigt. Diese soll eine nahtlose CAD-bis-Druck-Funktionalität sowie alle notwendigen Druckmanagement-Werkzeuge zur Verfügung stellen.

So wie 3D-Drucker in die Produktion vorstoßen, werden ihre Fähigkeiten zur Kommunikation und Fernüberwachung ausgebaut. PTC ist mit seinem ThingWorx-Angebot genau richtig aufgestellt, um hier zur Stelle zu sein. Es zeigt sich immer mehr, wie intelligent und vorausschauend PTCs Entwicklung der letzten Jahre tatsächlich war.

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