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Weiter geht die ALM-Reise: 4-tägiges Seminar für industriellen Metalldruck

Letzte Woche war ich ja bei dem interessanten Seminar zum Thema Additive Laser Manufacturing (ALM) von Altair und dem Laserzentrum Nord (LZN). Nun habe ich Informationen zu einem Seminar erhalten, das für alle geeignet ist, die schon etwas Erfahrung mit dem Thema haben und noch mehr über die industrielle additive Fertigung erfahren möchten.

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Das Praxis-Seminar findet in den Räumen der Light Academy am LZN in Hamburg statt. Der Tag beginnt jeweils um 9:00 Uhr und endet gegen 17:00 Uhr – wenn alle Fragen beantwortet sind. Während der Mittagspause und zwischen den einzelnen Seminareinheiten besteht die Möglichkeit zum Netzwerken und Austausch mit anderen Teilnehmern.

In Zusammenarbeit mit Altair hat das LZN das bionische Design mit in das Curriculum aufgenommen, das insgesamt wie folgt aussieht:

  • Praxisnahe Einführung in die Gesamtprozesskette der Bauteiloptimierung – von der Idee zur gedruckten Leichtbau-Komponente
  • Einführung in die Optimierung mittels Altairs neuster Software Inspire 2016, sowie die Konstruktionsrichtlinien für die additive Fertigung inklusive bionischer Prinzipien
  • „Hands-on“-Durchlaufen aller Schritte anhand eines individuell optimierten Bauteils, welches zum Schluss in Aluminium gedruckt und von jedem Teilnehmer nachbearbeitet wird
  • Weitere Inhalte: Datenvorbereitung in Magics, Maschinenbedienung, Nachbearbeitung & Qualitätssicherung und wirtschaftliche Treiber der additiven Fertigung
So ähnlich dürften auch die Köpfe der Teilnehmer nach dem LZN/Altair-Seminar glühen (Bild: LZN)
So ähnlich dürften auch die Köpfe der Teilnehmer nach dem LZN/Altair-Seminar glühen (Bild: LZN)

Der große Unterschied zum eintägigen Seminar: Durften wir nur in einer Trockenübung ein Bauteil ALM-gerecht umgestalten, erhalten die Teilnehmer im viertägigen Seminar Gelegenheit, ein Teil wirklich über Nacht drucken zu lassen und am nächsten Tag nachzubearbeiten. Dazu gehört eine Einweisung in Magics von Materialize, der weitverbreiteten Software für die Druckvorbereitung im industriellen Maßstab. Auch die Bedienung der Peripherie rund um den Metall-3D-Drucker steht auf dem Lehrplan.

Das Praxis-Seminar richtet sich an Ingenieure, Techniker und Anlagenbediener von Unternehmen, die bereits erste Erfahrungen mit dem Thema „3D-Druck und additive Fertigung“ gesammelt haben und eventuell eine eigene Anlage besitzen. Die Gruppengröße beträgt maximal acht Personen, individuelle Termine und Inhalte lassen sich zusätzlich vereinbaren. Anfragen bitte an academy@lzn-hamburg.de

Altair unterstützt die Positionierung dieses Artikels. Auf den Inhalt hat das Unternehmen keinen Einfluss genommen.

2 Comments

  1. Michael Wendenburg

    Wieder etwas dazu gelernt. Ich dachte immer ALM stünde für Application Lifecycle Management, d.h. das Management von (Embedded) Software und Software-Entwicklungsprozesses. Die Amis erfinden halt jeden Tag ein paar neue Abkürzungen, die man leider nicht schützen lassen kann. Vielleicht sollten sie ab und zu mal googlen, ob es das gewünschte Akronym nicht schon gibt:-).

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