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Ansys verfolgt Tröpfchenwolken

Eines eher unappetitlichen, aber in Zeiten von Ebola und beginnender Grippewelle aktuellen Themas hat sich Ansys angenommen: Wie verteilt sich die Tröpfchenwolke eines niesenden Passagiers in einem Flugzeug? Die Ergebnisse der Berechnung fanden weithin Beachtung, bis hin zum Fachblatt für Technik und Recherche, der Bildzeitung.

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Die Simulation mit Ansys CFD zeigt, wie sich die Viren eines niesenden Passagiers in einem Flugzeug in der Kabine verteilen. Mit dieser Anwendung verfolgen die Forscher des FAA Center of Excellence an der Purdue Universität das Ziel, die Verbreitung der Viren in einer Flugzeugkabine zu studieren. Wie die Simulation belegt, werden die Krankheitserreger durch die Lüftung in der Kabine verteilt. Das heißt, eine Ansteckung ist selbst dann möglich, wenn der erkrankte Passagier weiter entfernt sitzt. Auf der Basis dieser Informationen geht es den Forschern des FAA Center nun darum, das Design des Lüftungssystems zu optimieren, um die Verbreitung der Viren zu minimieren. In diesem Zuge kommen unter anderem neue Technologien wie innovative Sensoren zum Einsatz. So sollen Sicherheit und Gesundheit von Passagieren auf Flugreisen gesteigert werden.

Bis dahin bleibt die Erkenntnis: Niemals in die selbe Reihe wie ein niesender Passagier setzen – oder in die Reihe dahinter. Das ist allerdings in der Realität nicht eben einfach. Wie es aussieht, bleibt uns nichts anderes übrig, als den typischen Flugzeugschnupfne nach einer langen Flugreise weiterhin tapfer zu ertragen.

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