Menu Close

Farbig, weich, hart: Neuer Stratasys 3D-Drucker kann alles

Mit der Objet500 Connex3 hat Stratasys auf der SolidWorks World eine neue Version der erfolgreichen Connex-Reihe vorgestellt. Das Unternehmen hat übrigens die Namen der Geräte neu gewürfelt: Hieß die Maschine vor dem Zusammenschluss mit Objet Connex500, heißt sie jetzt Objet500 Connex.

Groß und bunt: die Stratasys Objet500 Connex 3 (alle Bilder: Stratasys).
Groß und bunt: die Stratasys Objet500 Connex 3 (alle Bilder: Stratasys).

Im Gegensatz zur Connex, die zwei Materialien gleichzeitig verarbeiten kann, ist die Connex 3 in der Lage, gleich drei Materialien parallel abzulegen. Die Connex-Maschinen legen das Material in Form von Tröpfchen ab, ähnlich einem Tintenstrahldrucker. Dadurch kann Stratasys in diesen Maschinen sogenannte digitale Materialien erzeugen, die aus zwei – im Fall der neuen Maschine sogar aus drei – Komponenten bestehen. Benutzt man beispielsweise ein weiches und ein hartes Material, lässt sich je nach Mischungsverhältnis die Härte beziehungsweise Flexibilität des Bauteils steuern. Stratasys gibt sogar Shorehärten für bestimmte Kombinationen an.

Nun also bietet Stratasys die Connex 3 und entsprechendes Material an. Je nachdem, welche Materialien geladen werden, lassen sich verschiedene Paletten und Eigenschaften in einem Teil drucken: So zeigte Marketing Manager Jon Cobb eine Brille mit einem gelben Rahmen (VeroYellow), gummiartigen Ohrpads (TangoPlusBlack) und gelb-durchsichtigen Gläsern (VeroClear und VeroYellow).

In einem Rutsch gedruckt: Brille mit opakem, durchsichtigem und weichem Material.
In einem Rutsch gedruckt: Brille mit opakem, durchsichtigem und weichem Material.

Neben den bisher erhältlichen ABS-Werkstoffen VeroBlack, VeroWhite und VeroClear werden mit der Connex 3 die Materialien VeroCyan, VeroYellow und VeroMagenta herausgebracht, flexible und teils durchscheinende Tango-Materialien in den selben Farben werden im zweiten Quartal 2014 auf den Markt kommen. Insgesamt ergeben sich mit den neuen Materialien zehn Paletten mit je 45-46 Farbtönen, die in einem Druck verarbeitet werden können.

Der Bauraum hat sich nicht verändert, der Druckkopf allerdings komplett umgebaut. Die Materialbehälter wurden in der Größe verdoppelt und ermöglichen weit größere Drucke.

Mit der Connex 3 bringt Stratasys eine hochinteressante Maschine heraus, die durch die digitalen Materialien mit ihren einstellbaren Eigenschaften gegenüber der auf der Euromold von 3D Systems vorgestellten ProJet 4500 einen kleinen Vorsprung hat.

Hier die möglichen Farbpaletten in der Übersicht (bitte draufklicken, das wird richtig groß):

Die Farbpalette der Objet500 Connex 3
Die Farbpalette der Objet500 Connex 3

 

 

 

2 Comments

  1. Pingback:EngineeringSpot » HPs revolutioniert den 3D-Drucker-Markt – oder nicht?

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.