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Hexagon und JSOL: Virtuelles Prototyping von Elektroantriebssträngen durch strategische Partnerschaft

Elektroautos erobern immer stärker den Markt – Prämie hin oder her. Bei der Entwicklung von Elektroantriebssträngen ist es nochmals wichtiger als beim Verbrenner, Vibrationen im Griff zu halten – schließlich übertönt kein Motor mehr den restlichen Antriebsstrang. Hexagon hat das erkannt und ist für seinen Geschäftsbereich Manufacturing Intelligence eine strategische mit der japanischen JSOL Corporation eingegangen. Ziel der Partnerschaft ist die Beschleunigung der virtuellen Prototypenentwicklung von elektrifizierten Antriebssträngen durch multiphysikalische . Die Zusammenarbeit baut auf einer langfristigen technischen Allianz auf, die globalen Kunden die Entwicklung von genauen und hochproduktiven virtuellen Prototypen mit komplexen elektromechanischen Systemen ermöglicht.

Hexagon und JSOL
Vibrationen breiten sich in leichten E-Autos ungehindert aus – Simulation hilft, diese zu verhindern (Alle Bilder: ).

Die schnelle Elektrifizierung von Branchen wie oder erfordert Simulationstechnologien, mit denen sich die Auswirkungen von Designentscheidungen auf Komponentenebene auf die gesamte Systemintegrität besser verstehen lassen. Eine zuverlässige Vorhersage von Robustheit, Effizienz, Temperaturentwicklung oder Geräuschen und Vibrationen erfordert eine umfassende Simulationslösung, die multiphysikalische Effekte auf Komponenten-, Subsystem- und Systemebene erfassen kann.

Die neue strategische Partnerschaft ermöglicht es Kunden, Hexagons umfangreiche Softwaresuite von Simulationsanwendungen für die virtuelle Produktentwicklung mit der JMAG-Software für elektromagnetische Feldanalysen zu kombinieren. Damit sind Anwender in der Lage, ein breites Spektrum von Systemdesignproblemen in der virtuellen Welt schnell, gründlich und kostengünstig zu lösen.

Mahesh Kailasam, General Manager of Design and bei Hexagon Manufacturing Intelligence, sagte: „Da sich der Übergang zur Elektrifizierung beschleunigt, müssen neue Herausforderungen bewältigt werden, um die Leistungseigenschaften der Elektrofahrzeuge von der Komponenten- bis hin zur Systemebene zu verbessern. Beispielsweise erfordern Verbesserungen im Bereich Geräusch, Vibration und Rauheit (Noise Vibration Harshness – NVH) heutzutage Simulationslösungen, die Antworten in viel höheren Frequenzbereichen zu liefern. Die Partnerschaft mit untermauert unser Engagement, unsere bestehenden und neuen Kunden in diesem sich schnell entwickelnden Markt zu bedienen.“

Takashi Yamada, Chief Technology Officer bei JMAG Business Company, sagte: „Wir freuen uns darauf, mit Hexagon auf diesem Weg der Elektrifizierung zusammenzuarbeiten. Diese Partnerschaft wird es uns nun ermöglichen, die Entwicklung von NVH-Lösungen für Elektrofahrzeuge zwischen JMAG und Hexagons Flaggschiffprodukten MSC und sowie und Actran zu beschleunigen.“

Hexagon Simulation
Ziel muss es sein, Vibrationen schon in der Entstehung zu verhindern.

Ein Hauptaugenmerk der Partnerschaft liegt auf der Optimierung von NVH, damit Ingenieure den Produktkomfort verbessern und Geräusche durch innovative, simulationsbasierte Designanpassungen reduzieren können. Darüber hinaus werden die neuen Lösungen dazu beitragen, robuste und langlebige Produkte zu entwickeln und den Platzverbrauch der Konstruktion zu minimieren. Ein weiterer wichtiger Schwerpunkt ist es, Kunden bei der Beherrschung der Komplexität moderner elektromechanischer Maschinen, Steuerungen und Getriebe mit integrierten Lösungen zu unterstützen. Nicht zuletzt soll die Zusammenarbeit zwischen Ingenieuren aus verschiedenen Disziplinen gefördert werden.

Powersys, ein globaler Anbieter von Design- und Konstruktionslösungen für Elektrofahrzeuge und Netzanwendungen, wird sein Fachwissen einsetzen, um Kunden bei der schnelleren Umsetzung dieser Lösungen zu unterstützen. Olivier Toury, Gründer und Präsident von Powersys, kommentierte: „Wir freuen uns darauf, unsere Zusammenarbeit mit JMAG weiter auszubauen, um unseren Kunden Lösungen für eNVH- und virtuelle Prototypenerstellung mit dem Portfolio von Hexagon anzubieten. Die Kopplung bewährter Simulationen von Romax, Adams, Actran oder MSC Nastran mit JMAG hilft Kunden dabei, echte Fortschritte auf dem Weg zum Nullprototypen für Elektrofahrzeuge zu machen, und wir haben bereits Kunden in den USA.“

Simulation ist König – im Elektrofahrzeugbereich gilt dies umso mehr, je leichter und kompakter die Fahrzeuge werden. Vibrationen von vornherein zu vermeiden ist effizienter als später durch Dämmung und Dämpfung für Ruhe zu sorgen. Auf diesem Weg sind integrierte Werkzeuge wie die von Hexagon und JSOL sehr wichtig.

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