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Protolabs: Hackathon zu nachhaltiger und ökologischer Entwicklung

Ein Hackathon ist eine Veranstaltung, bei der sich Hard- und Softwareentwickler treffen, um in einer bestimmten Zeitspanne eine vorgegebene Aufgabenstellung zu lösen. Wie so viele Veranstaltungen werden Hackathons aktuell vor allem virtuell organisiert. So auch eine Veranstaltung zur nachhaltigen und ökologischen Produktentwicklung, die Protolabs vom 20.-28. April plant: The Protolabs InspirON Sustainability Training Hackathon von InspirON, dem zu Protolabs gehörigen Zentrum für Vernetzung, Austausch, Inspiration und Innovation.

InspirON-Hackathon zur Nachhaltigkeit
Der InspirON-Hackathon zur Nachhaltigkeit findet vom 20.-28. April statt (Alle Bilder: Protolabs).

Die Veranstaltung wird von InspirON, die in Zusammenarbeit mit der Institution of Engineering and Technology (IET) und Wevolver durchgeführt. Sie soll Bewusstsein erzeugen, wie Produkte anhand ihres Lebenszyklus analysiert und dadurch in den Bereichen Nachhaltigkeit und Ökologie optimale Ergebnisse erzielt werden können.

Der Wandel zu einer nachhaltigeren und ökologischeren Zukunft wird in den kommenden Jahren weiter voranschreiten. Richtlinien und Vereinbarungen, die von Regierungen weltweit getroffen wurden, beschleunigen diesen Trend. So hat sich beispielsweise die deutsche Regierung das Ziel gesetzt, die Treibhausgasemissionen bis zum Jahr 2030 um mindestens 55 Prozent und bis 2050 um 80 bis 95 Prozent im Vergleich zu den Emissionen von 1990 zu reduzieren.

„Die ehrgeizigen Ziele der Regierungen weltweit werden die Industrie, die Hersteller und folglich auch diejenigen, die an der Produktentwicklung und dem Design beteiligt sind, stärker in die Verantwortung nehmen. Bereits heute ist klar, dass es sich dabei um die große technische Herausforderung der Welt von morgen handelt“, erklärt Bjoern Klaas, Vizepräsident und Geschäftsführer von Protolabs in Europa. „Es ist uns deshalb eine große Freude, die geplante Veranstaltung von InspirON ankündigen zu dürfen. Im Zuge dieses Events wollen wir einen Beitrag dazu leisten, Entwicklungsingenieuren das Rüstzeug an die Hand zu geben, eine ökologischere und nachhaltigere Wirtschaft zu kreieren.“

„Für Ingenieure unterschiedlicher Hintergründe und Erfahrungsschätze ist dies die optimale Gelegenheit, vom umfangreichen Wissen unterschiedlicher Experten auf diesem Gebiet zu profitieren“, erläutert Bjoern Klaas. „Die Veranstaltung wird ihnen dabei helfen, sich in kürzester Zeit auf die schnell fortschreitende nachhaltige Gesetzgebung vorzubereiten. So werden die Teilnehmer in die Lage versetzt, die gesellschaftlichen Ziele in Bezug auf Energieeffizienz, Reduzierung von Plastikmüll und Verringerung von Treibhausgasen und anderen Schadstoffen zu erfüllen.“

Zu den Schwerpunktthemen der Veranstaltung zählen unter anderem Ethik, öffentliche Wahrnehmung, Materialien, Prozesse und die Kreislaufwirtschaft. Ergänzt wird das Angebot durch Beispiele und Best-Practices im Bereich der Nachhaltigkeit. Das Sprecherpanel ist mit hochkarätigen Persönlichkeiten und Vordenkern im Bereich Nachhaltigkeit und Ökologie besetzt. So wird unter anderem Simon Lockrey, ein bekannter Innovationsexperte, einen Vortrag halten. Auch Autorin und Vordenkerin Sophie Thomas von Thomas Matthews, sowie die bekannte Sprecherin Alexandra Deschamps-Sonsino und Chris Grantham von IDEO werden erwartet.

Herausforderungen in den Bereichen Nachhaltigkeit und Ökologie erfolgreich meistern

Während die Teilnehmer im Laufe der Veranstaltung neue Erkenntnisse gewinnen, werden sie zugleich vor folgende herausfordernde Frage gestellt: Welche positiven Veränderungen können unter Berücksichtigung der Lebenszyklusanalyse (LCA) und Nachhaltigkeit bewirkt werden? Anhand dieser Herausforderung arbeiten die Teilnehmenden in Teams zusammen, setzen das Erlernte in die Praxis um und erhalten direktes Feedback zu ihren Ideen. Alle Webinare, Podiumsdiskussionen und Anforderungen, auf denen die Veranstaltung basiert, werden gemäß der CPD-Richtlinie des IET akkreditiert.

Bjoern Klaas, Vizepräsident und Geschäftsführer von Protolabs in Europa
Bjoern Klaas, Vizepräsident und Geschäftsführer von Protolabs in Europa.

Zu den Experten der Veranstaltung gehört Dr. Simon Lockrey, leitender Dozent am RMIT in Australien, und Vorstandsmitglied der International Sustainable Development Research Society: „Das aktuelle Jahrhundert stellt uns vor massive Herausforderungen wie den Klimawandel, begrenzte Ressourcen, eine zukünftige Ernährungsunsicherheit sowie Wasserknappheit. Entwickler und Ingenieure müssen berücksichtigen, welche Auswirkungen die von ihnen geschaffenen Produkte und Dienstleistungen angesichts solcher Herausforderungen auf die Welt haben. Die gezielte Bewertung und Analyse von Lebenszyklen ist eine Möglichkeit, diese Herausforderungen zu begreifen und zu meistern. Die InspirON-Veranstaltung von Protolabs wird dazu beitragen, diese weltweit anerkannte Methode näher zu beleuchten, und auf diese Weise ihren Teil dazu beitragen, dass diese bei künftigen Projekten Anwendung findet.“

Dr. Vannessa Goodship, die ebenfalls zu den Expertinnen der Veranstaltung gehört, ist Dozentin an der University of Warwick in Großbritannien und bei der Materials and Manufacturing Group, WMG, beschäftigt: „Nachhaltigkeitsthemen aus der Hand zu geben, stellt keine Option mehr dar. Die Zeit zum Handeln und um tiefgreifende Erkenntnisse zu gewinnen, ist jetzt. Wir fordern Entwickler und Ingenieure dazu auf, an der InspirON-Veranstaltung von Protolabs teilzunehmen und das Design der Zukunft mitzugestalten. Treffen Sie andere Spezialisten, bauen Sie Kontakte und Verbindungen auf und setzen Sie neue Entwicklungen in Gang.“

„Die Hersteller erkennen zunehmend den wahren Wert von Nachhaltigkeit sowie die vielen kurz- und langfristigen Vorteile in finanzieller Hinsicht, die Nachhaltigkeit mit sich bringt“, fasst Bjoern Klaas abschließend zusammen. „Durch ihre Teilnahme an der InspirON-Veranstaltung werden Entwicklungsingenieure besser in der Lage sein, diese Vorteile zu nutzen, die Rentabilität ihrer Produkte zu verbessern und nicht nur die regulatorischen, sondern auch die zukünftigen Anforderungen der Verbraucher zu erfüllen.“

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