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Machineering iPhysics: Modularisiertes Angebot unter neuem Namen

Die Münchener Simulationsspezialisten von machineering entwickeln und vertreiben eine faszinierende Software, mit der sich mechatronische Systeme virtuell in Betrieb nehmen lassen. Die Simulation beispielsweise von komplexen Fertigungs- und Montageanlagen ist extrem realistisch und ermöglicht es, Fehler in der virtuellen Inbetriebnahme auszumerzen statt während des Aufbaus beim Kunden. Eine Besonderheit von industrialPhysics ist die bidirektionale Verknüpfung von CAD- und Simulationsmodell. Zum 11. Firmenjubiläum am 15. Oktober stellt machineering eine vollständig überarbeitete Webseite, den neuen Produktnamen iPhysics sowie eine Neuordnung der Produktpalette vor.

AR in iPhysics machineering
iPhysics von machineering ermöglicht das realistische Simulieren mechatronischer Anlagen, seit Anfang des Jahres sogar in AR/VR (alle Bilder: machineering).

Das bisherige Kernprodukt industrialPhysics bleibt weiterhin bestehen, wird fortan jedoch unter dem Begriff iPhysics vertrieben. Das bisher min fünf Varianten verfügbare Komplettpaket wird auf einen modularen Aufbau umgestellt, bei dem der Anwender zum Basismodul iPhysics Standard die Features hinzukauft, die er wirklich benötigt. So erhält der Kunde einen günstigen Einstieg in die Welt der Simulationen; das Baukastenprinzip ermöglicht die notwendige Flexibilität. Die Kosten berechnet der User jederzeit unverbindlich mit Hilfe eines Kalkulators auf der Webseite. Benötigt der Kunde die vollumfängliche Softwarevariante, so ist diese nun unter dem Namen Profimodul iPhysics Ultimate erhältlich.

Das Basismodul iPhysics Standard beinhaltet die zentralen Funktionen, um einfache Simulationen erstellen, darunter die Abbildung der Modelle von Maschinen, Förderbändern, kinematischen Achsen und Sensoren. Auch die Sequenzsteuerung, eine JavaScript-Schnittstelle, die IOS-App für VR/AR auf einem mobilen Endgerät sowie die Schnittstelle für die AR-Brille HoloLens sind integriert. Der Import der gängigen CAD-Daten sowie der Export von Automation ML Daten ist ebenfalls im Standardmodul enthalten.

Optional lassen sich weitere Module hinzufügen:

  • CAD: Das Modul ermöglicht den bidirektionalen Import/Export von CAD-Modellen in die und aus der Simulationssoftware. So bleiben CAD-Layout und Simulation immer synchron. Die Integration wird auf ein ausgewähltes CAD-System eingestellt, die CAD-Lizenz selbst ist im Lieferumfang nicht enthalten. Ebenfalls im CAD-Modul enthalten ist der Import von AutomationML-Szenen, der bidirektionale Datenaustausch mit dem Eletro-CAD-System Eplan und ein Offline-Buffer, der vdas Arbeiten ohne kontinuierlichen Zugriff auf die CAD-Daten ermöglicht.
  • PLC I: TCP/IP-Kopplung zu diversen namhaften Steuerungen ist standardmäßig verfügbar, darunter die Produkte von Siemens, Rockwell, Schneider Electric, B&R, Beckhoff, Bosch Rexroth und Bachmann.
  • PLC II: Ermöglicht die Echtzeitsimulation zur Parametrierung der Schnittstelle zur Fieldbox für die Peripherieemulation in Profinet-, Ethernet/IP- und EtherCAT-Netzwerken. Dieses Modul baut auf PLC I auf.
  • Robotics I (Bibliothek): Mit Hilfe der integrierten Roboterbibliothek kann eine generische Inverskinematik sowie eine Bahnplanung für die verfügbaren Roboter der Firmen ABB, Fanuc, Kuka, Stäubli usw. genutzt werden.
  • Robotics II (Controller): Möglichkeit der Anbindung diverser Robotercontroller , unter anderem von KUKA OfficeLite, Staeubli CS9, Fanuc Roboguide, ABB RobotStudio, Mitsubishi und UniversalRobots. Damit lässt sich die Kinematik des Roboters über das Hersteller-Projekt betreiben. Eine vollständige Roboterinbetriebnahme ist digital möglich. Dieses Modul baut auf Robotics I auf.
  • Component: Für eine einfache Modellerstellung und optimale Durchführung der virtuellen Inbetriebnahme sind virtuelle Modelle diverser Antriebe hinterlegt, wie auch Modelle von Sensoren und speziellen Komponenten wie Greifsystemen. Die virtuellen Modelle einzelner Komponenten können dabei mit wenigen Klicks in die Simulation übernommen werden, inklusive der Spezifikationen wie dem Wirkprinzip von Sensoren, der Art des Antriebs und der elektrischen Anschlüsse. Diese Bibliothek wird ständig erweitert, aktuell enthalten sind unter anderem Komponenten von AMK, Festo, Rexroth, Schneider Electric, Schunk, SEW, Siemens, SMC, Weiss, sowie allgemeingültige CANOpen- und ProfiDrive-Komponenten.
  • IOT:  OPC-UA-Schnittstelle zur Anbindung anderer Steuerungs-, MES- und HMI-Systeme an iPhysics.
  • Developer (API-Paket): Mit Hilfe der standardisierten API lassen sich Zusatzanwendungen, Zusatzprogramme einfach über C, C++ oder C# anbinden.
  • Human & Factory: Dieses Modul enthält die Simulation von Menschen, AGVs und Stapler im Fabrikumfeld. Es unterstützt die Planung von Logistik- und Montageaufgaben wie beispielsweise bei der Menschsimulation: „Gehe zu Position A, greife und positioniere ein Werkstück“. Dabei wird die Position des Menschen über ein Navigation Plug-in gesteuert.
machineering-Website
Auf der neuen machineering-Website lassen sich Produkte direkt herunterladen.

Mit der Profivariante iPhysics Ultimate erhält der Kunde weiterhin die komplette Software mit allen Modulen. iPhysics Ultimate ist als Einzellizenz und als Floating-Lizenz für die Nutzung im Netzwerk verfügbar.  Auf die umfassende Beratung der Experten können sich die Kunden auch weiterhin verlassen. Zukünftig sollen Bestellungen auch direkt online generiert werden können.

Benutzerfreundliche Website
Auch mit dem Design und der Menüführung auf der Webseite richtet sich das Münchner Unternehmen nach den Kundenbedürfnissen. Sehr anwenderfreundlich in der Bedienung und modern in der Optik präsentiert sich machineering auf der neuen Webseite.
Im neuen Kundenportal „My machineering“ kann der Anwender seine gebuchten Pakete verwalten, den Support schnell und einfach kontaktieren und genießt eine umfassende Übersicht seiner aktuellen Lizenzen.
Auch der Suchbereich ist grunderneuert. So kann sich der eingeloggte User über eine umfangreiche Wissensdatenbank freuen, in der er über die Stichwortsuche schnell seine benötigten Informationen abrufen kann. Zudem können Produkte schnell und einfach heruntergeladen werden.

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2 Comments

  1. Freyer

    Leider sehen heutzutage viele Unternehmen nur die Investitionskosten+Aufwand, die mit einer virtuellen Inbetriebnahme einhergehen! Dabei kann mit jeder Inbetriebnahme bares Geld gespart werden, das tw. bis in die Millionen geht.

    Es ist and der Zeit, dass diese Unternehmen endlich aufwachen und mit der Digitalisierung beginnen, wenn sie künftig im internationalen Wettbewerb bestehen wollen.

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