Blechumformspezialisten: AutoForm übernimmt Logopress

In der Branche der Blechumformungslösungen gehen zwei Schwergewichte einen gemeinsamen Weg:  AutoForm hat Logopress übernommen. Autoform kommt eher aus der Simulationsecke und bietet heute eine Komplettlösung für die Blechumformung, während Logopress mit einer Integration in SolidWorks und ausgefeilten Techniken für Folgeverbundwerkzeuge glänzt. Die beiden Softwareangebote ergänzen sich, was dafür spricht, dass sich aus der Übernahme interessante Synergieeffekte für Hersteller wie Kunden ergeben.

Logpress Streifenbwerkzeug

Folgeverbundwerkzeuge – und deren Visualisierung in SolidWorks – sind die Stärke von Logopress (Alle Bilder: Autoform).

Während AutoForm seit über 25 Jahren die Werkzeugindustrie mit seiner führenden Simulationssoftware bedient, unterstützt Logopress seit fast 30 Jahren die Werkzeugindustrie mit seiner sehr beliebten Werkzeugkonstruktionssoftware. Der Zusammenschluss dieser beiden Unternehmen war nicht nur aus technischer Sicht naheliegend, da sich die beiden Produktlinien sehr gut ergänzen, sondern auch unter dem Gesichtspunkt der Teamphilosophie: Beide Unternehmen messen der Stabilität und Zuverlässigkeit höchste Priorität bei. Darüber hinaus ist es ein großer Vorteil, dass die Entwicklungsteams in unmittelbarer räumlicher Nähe angesiedelt sind.

Seit 1989 konzentriert sich Logopress mit Hauptsitz in Besançon, Frankreich, vor allem auf die Entwicklung von Werkzeugkonstruktionssoftware für die Werkzeug- und Metallumformindustrie sowie die dazugehörige Abwicklungssoftware für verschiedene Anwendungen. Die 3D Logopress3-Produkte haben den SolidWorks Certified Gold Partner Status erhalten.

Autoform und Logopress: Die Lösungen ergänzen sich

AutoForm ging 1995 aus einem Spin-off der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich hervor. Dort wurde 1990 mit der Entwicklung der Simulationssoftware – die auf der Doktorarbeit von Firmengründer Waldemar Kubli basiert – begonnen. Das Unternehmen hat sich schnell zum führenden Anbieter von Software für die Absicherung der Produktherstellbarkeit, die Berechnung der Werkzeug- und Materialkosten, die Werkzeugkonstruktion sowie die virtuelle Prozessoptimierung entwickelt. Alle der 20 größten Automobilhersteller und die meisten ihrer Zulieferer setzen die Software von AutoForm ein.  Über 3000 Anwender in mehr als 800 Unternehmen und 50 Ländern vertrauen auf die AutoForm-Softwarelösungen.

Auch AutoForm „kann“ Folgeverbundbearbeitung, hier steht die Simulation im Vordergrund.

Yves Thizy, General Manager von Logopress, erklärt: „Wir bei Logopress verfolgen die Entwicklung der AutoForm-Produkte seit vielen Jahren mit großer Aufmerksamkeit. In der Vergangenheit haben wir auch oft Interessenten und langjährige Kunden getroffen, die die Kombination von Logopress3 und AutoForm-Software als die perfekte Lösung für ihre Bedürfnisse hinsichtlich Prozesssimulation und Werkzeugkonstruktion angesehen hätten. Mit der vollständigen Integration von Logopress in die AutoForm-Gruppe ist diese Hoffnung auf Partnerschaft jetzt Realität. Ich bin überzeugt, dass unsere gemeinsame Leidenschaft dazu beitragen wird, unsere Entwicklung zu beschleunigen, und dass sie zu einer Reihe außergewöhnlicher Produkte führen wird.”

Dr. Markus Thomma, Corporate Marketing Director von AutoForm, ergänzt: „Ich freue mich sehr, dass AutoForm Logopress übernommen hat. Mit der Integration von Logopress in AutoForm können wir unser Produktportfolio erweitern. Durch den Austausch und die Kombination unseres gemeinsamen und komplementären Know-hows können wir unsere Kunden in der Werkzeugindustrie besser bedienen.”

Na, da kann man wohl nur gratulieren. Anscheinend sitzen die Entwicklerteams schon zusammen, um Technologien auszutauschen und Wege für die Integration der beiden Lösungen zu finden. Das hört sich nach einer Entwicklung an, die Kunden wie Hersteller nutzt.

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