Prostep AG: Neue Basis für 3D PDF-Servertechnologie

Adobe stellt seine LifeCycle-Produktsuite unter dem Namen AEM Forms auf eine neue Basis. Die Prostep AG stellt ihren bekannten  PDF Generator 3D, mit dem sich 3D-Modelle automatisiert in 3D PDF-Daten umsetzen lassen,  in enger Partnerschaft mit Adobe auf die neue Technologie um. So bleibt die Prostep-Serverlösung für die Kommunikation technischer Inhalte zukunftssicher. Die bisherige Lösung wird noch einige Zeit weiter unterstützt, damit Bestandskunden den Umstieg zu einem Zeitpunkt ihrer Wahl durchführen können.

Der 3D PDF Generator 3D von Prostep unterstützt in Zukunft Adobe AEM Forms (Bild: Prostep).

Der 3D PDF Generator 3D von Prostep unterstützt in Zukunft Adobe AEM Forms (Bild: Prostep).

Model Based Definition (MBD) bzw. Model Based Enterprise (MBE) ist in aller Munde. Das Konzept zielt darauf ab, die normalerweise in den Zeichnungen steckenden Informationen für Qualitätskontrolle, Fertigung und andere Aufgaben als PMI (Product Manufacturing Information) am 3D-Modell anzubringen und auf die Zeichnungserstellung nach Möglichkeit ganz zu verzichten. Die meisten CAD-Systeme bieten inzwischen entsprechende Funktionen für die 3D-Bemaßung an.

Die Herausforderung bei der zeichnungslosen Kommunikation besteht darin, diese Informationen Abteilungen außerhalb des Engineerings oder externen Partnern in einer verwertbaren Form zur Verfügung zu stellen. In Frage kommen dafür standardisierte Neutralformate wie JT oder 3D PDF, die in der Lage sind, neben den Geometriedaten auch PMIs zu übertragen. Vorteil der 3D PDF-Dokumente ist dabei, dass 3D-Modelle mit 2D-Unterlagen kombiniert und ohne Installation von Zusatzsoftware mit dem normalen Adobe Reader visualisiert werden können.

Einer der weltweit führenden Anbieter von 3D PDF-basierten Lösungen ist die Prostep AG, deren Server-Lösung PDF Generator 3D auf der LiveCycle-Technology von Adobe basiert. Damit lässt sich die Erzeugung der 3D PDF-Dokumente vollständig automatisieren. Prostep ist das einzige Unternehmen weltweit, das diese Technologie nutzen darf, um Server-basierte 3D PDF-Lösungen für die Fertigungsindustrie zu entwickeln.

Nachdem Adobe die LiveCycle-Produktsuite künftig unter dem Namen AEM Forms weiter entwickeln und vermarkten wird, stellt sich für viele Kunden die Frage, wie zukunftssicher ihre Investition in die 3D PDF-Technologie ist. Peter Pfalzgraf, Leiter Business Unit Produkte bei Prostep, kann sie beruhigen: „Wir setzen unsere enge Kooperation mit Adobe fort, so dass unseren Kunden auch weiterhin die Original-Technologie von Adobe zur Verfügung steht. Sie ist künftig eine wesentlicher Bestandteil von PDF Generator 3D.“

Beide Unternehmen haben vor kurzem ihre seit 2010 bestehende Kooperation erweitert, so dass Prostep nun auch das Nachfolgeprodukt der LiveCycle-Produktsuite für die Weitereentwicklung seiner 3D PDF-basierten Lösungen nutzen darf. AEM steht für „Adobe Experience Manager“ und ist eine umfassende Content-Management-Lösung für die Erstellung von Websites, Apps und Formularen, die gleichzeitig die Verwaltung von Marketing-Inhalten und -Assets vereinfacht.

Mit der Erweiterung des Kooperationsvertrages erhält Prostep Zugriff auf AEM Forms und die darin enthaltenen Funktionen zur Erzeugung von intelligenten PDF-Dokumenten. Damit kann das Unternehmen den PDF Generator 3D auf Basis der neusten Adobe-Technologie weiter entwickeln, was den Support von aktuellen Betriebssystem-, Datenbank- oder Application Server-Versionen einschließt und sicherstellt.

Prostep wird den PDF Generator 3D für eine Übergangszeit aber auch noch auf Basis der älteren Plattform anbieten, so dass insbesondere Bestandskunden den Umstieg zu einem Zeitpunkt ihrer Wahl durchführen können.

„Dank der neuen Funktionalitäten in AEM Forms sind wir in der Lage, unseren Kunden noch vielseitigere Lösungen für die Digitalisierung ihrer Produktentstehungsprozesse anzubieten“, sagt Pfalzgraf. „Die Implementierung unserer 3D PDF-Technologie ist für sie ein wichtiger Schritt auf dem Weg zum Model Based Enterprise.“

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