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Altair: Simulation treibt Konstruktion

Auf der Anwenderkonferenz des Simulationsspezialisten Altair wurde eine neue Konstruktionsphilosophie formuliert, die gut zum Trend des Systems Engineering passt: Simulationsgetriebene Konstruktion. Es wird nicht einfach loskonstruiert, sondern erst einmal ein Satz von Lastfällen definiert, der eine Topologieoptimierung ganz am Beginn der Produktentstehungsphase ermöglicht.

Aus einem kinematischen Gerüst eine optimale Form entwickeln - das ist der Ansatz von Inspire.
Aus einem kinematischen Gerüst eine optimale Form entwickeln – das ist der Ansatz von Inspire.

Das erinnert mich an die PTC-Anwenderkonferenz letzte Woche und Jim Heppelmanns Zitat, dass Konstrukteure sehr gut darin seien, Annahmen über die Arbeitsbedingungen ihrer Produkte zu treffen. Wie beginnt denn typischerweise die Entwicklung eines neuen Produkts? Wenn man nicht einfach das Vorgängerprodukt kopiert und überarbeitet, stehen am Anfang Handskizzen und Überlegungen, wie die Aufgabenstellung zu lösen sein könnte. Dabei wird meist schon sehr im Konkreten gearbeitet.

Sinnvoller wäre es, erst einmal die Aufgabenstellung genau zu definieren. Was soll das Produkt tun, welche Kräfte treten auf, wie wird das Produkt verwendet? Auf diesen Fragen und den Antworten darauf lässt sich ein Lastenheft aufbauen, in dem alle Anforderungen an das Produkt festgelegt werden – übrigens ganz wie beim Systems Engineering, bei dem am Anfang ebenfalls lösungsunabhängig gearbeitet wird.

Auf Basis dieser Vorüberlegungen lässt sich dann beispielsweise ein kinematisches Gerüst erstellen, das wiederum gemeinsam mit den definierten Lastfällen in Altairs Inspire als Basis für eine Topologieoptimierung dienen kann. So lässt sich dieses mächtige Tool dazu nutzen, neue Ideen zu finden und von Beginn an konsequent den Materialeinsatz zu optimieren – sei es aus Gründen der Gewichtsersparnis, sei es, um die Materialkosten zu senken.

 

 

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