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Lesetipp: PLM muss große und kleine Fische unterstützen

Mein Kollege Michael Wendenburg schreibt unter anderem für das Blog von Contact Software. Dort hat er vor kurzem einen interessanten Artikel zum Thema „PLM-Systeme für kleine Unternehmen“ geschrieben, den ich hiermit zum Lesen empfehle.

Michael Wendenburg
Michael Wendenburg

Ich als Einzelkämpfer merke es auch immer wieder: Ich habe in vielen Punkten die selben Anforderungen wie ein großes Unternehmen: Irgendjemand muss sich um die EDV-Ausstattung kümmern, auch meine Daten müssen verwaltet und gesichert werden. Und dass ich nun seit 19 Jahren meine Artikel im Dateisystem verwalte – und oft die Korrespondenz, die zu einem Artikel gehört, nicht ablege – ist zwar nicht ganz so schlimm wie bei CAD-Daten, aber die Übersicht wird auch immer schwieriger.

Das Problem, das Wendenburg in seinem Artikel gut herausarbeitet, ist nicht, dass KMUs kleinere, sondern dass sie andere Lösungen benötigen. Ein KMU kenn wie ein Großkonzern in Lieferketten arbeiten, unübersehbare Teilefamilien fertigen und global verteilte Produktionsstätten haben. Was das KMU (oft) nicht hat, ist eine große IT-Abteilung, die langwierige PLM-Implementierungen stemmen kann.

Und noch eine Beobachtung kann ich bestätigen: KMUs haben oft komplexere, effizientere und schlauere Lösungen als große Unternehmen. Hier kann ein Mitarbeiter „mal schnell“ ein Makro programmieren, um einen immer wiederkehrenden Konstruktionsablauf zu optimieren. Dazu muss er keine seitenlangen Formulare ausfüllen, keine Gremien befinden darüber – er fragt den Chef und macht dann. Zudem ist in kleinen Unternehmen der Effizienzdruck viel größer als bei den Großen, was dazu führt, dass die Kleinen die Systeme oft viel weitergehend nutzen.

Hier nochmal der Link zum Artikel.

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