Simulationsspezialist Altair, seit einiger Zeit unter dem Siemens-Dach, präsentiert die neue Version HyperWorks 2026 seines Konstruktions- und Simulationsflaggschiffs. Das Update bietet Neuerungen in den Bereichen KI, High-Performance Computing (HPC) und Multiphysik-Integration.
Unternehmensweites Pre-Processing und Modellzusammenstellung
Konstrukteure können nun große, komplexe Baugruppen schnell und durchgängig simulieren und so die Entwicklungs- und Validierungszyklen verkürzen. Verbesserte Navigation, Batch-Meshing und das Management von Konnektoren optimieren das Pre-Processing , während die Datenverwaltung für Konsistenz zwischen den Teams sorgt.
Integrierte multiphysikalische Simulation
Dank einheitlicher Solver und Domänenkopplung können Konstrukteure komplexe Wechselwirkungen – wie Thermo-Fluid- oder elektromagnetisch-strukturelle Systeme – mit höherer Genauigkeit analysieren. Neue Workflows unterstützen die Optimierung von Elektromotoren, Untersuchungen zur Batteriesicherheit sowie Hochtemperaturanalysen, während Co-Simulationsstandards die digitale Kontinuität verbessern. Elektromagnetische Simulationen laufen bis zu 40 Prozent schneller und Modellierungen von Wellenausbreitung bis zu 20-mal schneller. Darüber hinaus wurde die Radar- und EMV-Analyse (Elektromagnetische Verträglichkeit) für Anwendungen der nächsten Generation erweitert.
Automatisierung, Zusammenarbeit und Konnektivität
Erweiterte Python- und API-Unterstützung, intuitive Workflow-Tools ohne Programmieraufwand und Cloud-Integration fördern die digitale Durchgängigkeit. Verbesserte Visualisierungs- und Plotting-Tools vereinfachen die Interpretation und Weitergabe von Ergebnissen, während die nahtlose Interoperabilität mit Software von Drittanbietern die Genauigkeit digitaler Zwillinge erhöht.
Realistisches Partikel-, Fluid- und Materialverhalten
Neue Modellierungsansätze umfassen Massenströmungen, Aufprallverhalten und Hochtemperatureffekte mit größerem Realismus. Python-basierte Automatisierung beschleunigt Workflows mit der Diskreten-Elemente-Methode (DEM) und gekoppelte Solver ermöglichen fortschrittliche Untersuchungen zur Batteriesicherheit und Materialreaktion.
Intuitive Design- und Bewegungsanalyse
Ein einheitlicher Arbeitsbereich erleichtert es in HyperWorks 2026, Bewegungen zu untersuchen und Geometrien zu verfeinern. Echtzeit-Aktualisierungen in mehreren Fenstern reduzieren die Einrichtungszeit, während flexible implizite Modellierung und direkte Oberflächenbearbeitung die Erstellung komplexer Geometrien vereinfachen. Dank übersichtlicher Direkt-Vergleiche können Teams schnellere und sicherere Entscheidungen treffen.