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EOS: Contract Manufacturing Netzwerk für additive Auftragsfertigung

Die 3D-Druckspezialisten von EOS denken schon länger über die reine Hardware hinaus, beispielsweise mit Beratungs- oder Schulungsangeboten. Nun präsentiert das Unternehmen ein neues Netzwerk für Auftragsfertigung. Das Contract Manufacturing Network verbindet Endkunden mit etablierten Produktionspartnern für die , damit diese schnell und zuverlässig qualitativ hochwertige Teile herstellen können. Zunächst startet das Netzwerk in EMEA mit sieben Partnern: FKM, Erpro, Volum-E, Pankl, Materialise, Oerlikon sowie Hasenauer & Hesser. In den kommenden Monaten wird das Netzwerk mit weiteren Partnern weltweit ausgebaut.

3D-Teile in Auftragsfertigung im Contract Manufacturing Network (Bild: EOS).

Das Contract Manufacturing Network baut auf dem Angebot der bestehenden Partnernetzwerke von EOS auf. Kunden, die auf der Suche nach einem vertrauenswürdigen Partner für die additive Fertigung ihrer Teile sind, können sich an das Netzwerk wenden, um Unterstützung zu erhalten – vom Prototypenbau bis hin zu kleinen Serien von 1.000 Bauteilen.

Markus Glasser, Senior Vice President EMEA bei EOS, betont: „Wir wollen, dass unsere Kunden erfolgreich sind. Wenn sie die additive Fertigung an einen Partner aus dem Contract Manufacturing Network auslagern, erhalten Kleinserienkunden die gleiche EOS-Qualität und Branchenexpertise, die alle unsere Kunden gewohnt sind.“ Und er ergänzt: „Unsere Netzwerkpartner können auch als Pilotanwender für neue Technologieentwicklungen bei EOS fungieren, uns wertvolles Feedback geben und gemeinsam die Innovationen zu entwickeln, die die Zukunft von AM prägen werden.“

Unternehmen, die Partner des Netzwerks werden wollen, werden einer gründlichen und gezielten Prüfung unterzogen, bei der sie bestimmte Kriterien erfüllen müssen. Zum Beispiel sollten sie Kunden in ganz EMEA bedienen können. Erfahrene Partner müssen mindestens fünf EOS-Systeme der neuesten Maschinengeneration installiert haben, die regelmäßig gewartet und überprüft werden. EOS bietet zudem alle notwendigen Tools, um eine Fernwartung im Rahmen eines präventiven Wartungsprogramms zu gewährleisten, so dass EOS-Produktionspartner ein Höchstmaß an Leistung und Systemverfügbarkeit anbieten können.

Darüber hinaus müssen die Partner des Contract Manufacturing Network die Metallpulver von EOS oder aus dem EOS-Ecosystem auf ihren Systemen verarbeiten, um das klar definierte Qualitätsversprechen des Netzwerks einhalten zu können. Der Partner muss über ein bewährtes, der Norm ISO 9001 entsprechenden Qualitätsmanagementsystem verfügen und so hohe Qualitätsstandards gewährleisten. Und nicht zuletzt müssen definierte Schlüsselkennzahlen in Bereichen wie Kundenzufriedenheit, Ausschussrate und Liefertreue erfüllt werden.

Die Partner des Contract Manufacturing Netzwork werden in den MakerVerse Partnerhub aufgenommen, einem EOS-spezifischer Bereich auf der -Dienstleistungswebsite MakerVerse.ai. Damit haben die Netzwerkpartner die Möglichkeit, ihre Reichweite zu potenziellen Endkunden zu erweitern und gleichzeitig den Bestellprozess so einfach wie möglich zu gestalten. Die Zusammenarbeit des EOS-Netzwerkes mit MakerVerse als Fulfillment-Partner ermöglicht es den Kunden, direkt auf alle Produktionskapazitäten des EOS Contract Manufacturing Networks zuzugreifen, während Fragen zum Auftrag, Zahlungen, Bestellungen und Rechnungsstellung von MakerVerse übernommen werden.

Ich finde das eine schlaue Kombination – man nutzt bestehende Partner und ein bestehendes Manufacturing-Netzwerk und bündelt diese Zutaten zu einem neuen Angebot. Aber wie so oft ergibt 1 und 1 wieder einmal mehr als 2 – EOS stellt durch seine Auswahl und seine Bedingungen sicher, dass die Kunden höchste Qualität erhalten, und nutzt gleichzeitig etablierte, bewährte Prozesse und Dienste. Ich kann mir gut vorstellen, dass diese Argumente einige Firmen überzeugt, die bisher über den Einsatz 3D-gedruckter Metallbauteile nachgedacht haben, aber nicht in eigene Fertigungskapazitäten investieren wollten oder konnten.

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