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MSC mit neuer Simulationsmethode

MSC Software führt mit Apex eine neue Simulationssoftware ein, die einen neuen Ansatz bei der Simulation verspricht. Das bislang übliche dreistufige Vorgehen von Geometriemodellierung und Vernetzung, Gleichungslösung und Ergebnisaufbereitung sei damit aufgehoben. Stattdessen kann der Anwender auch inkrementell, interaktiv vorgehen. Möglich macht es eine Technik, die man bei MSC „Computational Parts“ nennt. Das sind mathematische Modelle, die das Verhalten eines Bauteils unabhängig von den anderen Teilen in einer Baugruppe darstellen. Das soll bewirken, dass Anwender bei der Prüfung einzelner Teile nicht mehr warten müssen, bis die gesamte Baugruppe komplett simuliert wurde. Dadurch soll die einzelne Berechnung weniger Zeit erfordern, was wiederum mehr vergleichende Konzept- und Variantenstudien ermöglicht.

Bei MSC Apex muss nicht mehr das komplette Modell berechnet werden (Bild: MSC Software).
Bei MSC Apex muss nicht mehr das komplette Modell berechnet werden (Bild: ).

Ein weiterer Vorteil des Verfahrens ist, dass Geometrie- und Simulationsdaten voll assoziativ verbunden sind. Die Konsistenz soll auch bei Änderungen gewahrt bleiben. Ändert der Benutzer etwas an der Geometrie, soll sich das gesamte Modell inklusive Netz, aufgebrachter Lasten und der Analysedaten entsprechend mit ändern. Die jetzt vorgestellte Software MSC Apex hat ein Modul zur Modellierung und eines für die Struktursimulation. Die Software kann Daten im Format .bdf von MSC Patran und importieren. Darüber hinaus liest die Software einige CAD-Formate, darunter Catia V4/V5, ProE, SolidWorks, UG-NX, Inventor und STEP. Zukünftige Versionen sollen weitere Importformate unterstützen.

„Die Arbeitsmuster, die vor mehr als 30 Jahren für die Simulation entwickelt wurden, haben sich nicht weiterentwickelt. Sie können nicht mit den heutigen Herausforderungen der Industrie Schritt halten“, meint Dominic Gallello, President und CEO von MSC. „Wir haben den Prozess überarbeitet und viele Möglichkeiten gefunden, wie Ingenieure und Berechnungsexperten die Produktivität verbessern können. Unser Team hat einen neuen Weg gefunden, wie Geometriemodellierung, Gleichungslösung und Aufbereitung der Ergebnisse interagieren können. Preprocessing, Solver und Postprozessing werden neu zueinander in Beziehung gebracht. Der Weg geht weg von einem seriellen Prozess hin zu einem interaktiven Prozess. Das alles basiert auf einer neuen Ansicht auf Komponenten und Baugruppen.“

Mit freundlicher Genehmigung des :K-CAD-CAM-Newsletters und der :K

 

 

 

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